Zystenentfernung
Zysten im Kiefer gehören zu den häufigsten Befunden in der Oralchirurgie – oft bleiben sie lange unbemerkt und werden erst durch eine Röntgenuntersuchung entdeckt. Auch wenn sie zunächst keine Schmerzen bereiten, sollten Zysten immer entfernt werden, da sie unbehandelt wachsen und den Kieferknochen schwächen können. Das kann zu Zahnverschiebungen, Knochenabbau und im schlimmsten Fall sogar Zahnverlust führen.
Minimalinvasiv & sicher
Entfernung
von Zysten
In unserer Praxis Dr. Gorden & Dr. Poll in Dortmund setzen wir auf schonende, minimalinvasive Verfahren und führen die Zystenentfernung in den meisten Fällen schmerzfrei unter örtlicher Betäubung durch. Für größere Eingriffe oder bei ausgeprägter Zahnarztangst stehen auch Dämmerschlaf, Lachgas oder Vollnarkose zur Verfügung.
Unser Ziel ist es, die Zyste vollständig zu entfernen, den Knochen zu erhalten und eine schnelle Heilung zu ermöglichen. Dank moderner Technik und viel Erfahrung in der Oralchirurgie können wir dafür sorgen, dass der Eingriff so angenehm wie möglich verläuft – und Sie bald wieder unbeschwert essen, sprechen und lächeln können.
Was ist eigentlich
eine Zyste?
Eine Zyste ist ein dreidimensionaler Hohlraum, der sich in den meisten Fällen mit einer sekretartigen Flüssigkeit füllt. Typische Ursachen sind:
- Entzündungen im Bereich der Wurzelspitze (z. B. nach Karies oder abgestorbenen Zähnen)
- Zellentwicklungen, bei denen sich Körperzellen an ungewöhnlichen Stellen ausbreiten
- Störungen beim Durchbruch von Zähnen (häufig Weisheitszähne)
Im Röntgenbild erscheint die Zyste wie ein leichter Schatten – fast wie ein „Loch“ im Kieferknochen.
Warum Zysten unbedingt
entfernt werden sollten
- Unkontrolliertes Wachstum: Zysten dehnen sich fast immer weiter aus und drücken auf Knochen und Nachbarzähne.
- Knochenabbau: Der Kieferknochen weicht zurück – es droht Zahnlockerung oder Zahnverlust.
- Entzündungsherd: Eine unbehandelte Zyste kann zu einem chronischen Krankheitsherd werden und andere Beschwerden im Körper verursachen.
- Tumorrisiko vermeiden: Bösartige Entartungen sind selten, können aber durch frühzeitige Entfernung sicher verhindert werden.
Ablauf der
Zystenentfernung
Die Entfernung erfolgt minimalinvasiv und meist unter örtlicher Betäubung:
- 1. Zugang schaffen: Das Zahnfleisch wird durch eine kleine Öffnung schonend vom Zahn abgelöst und der Kieferknochen im Bereich der Zyste eröffnet.
- 2. Entfernung der Zyste: Mit feinen Spezialinstrumenten wird die Zyste vollständig ausgeschält, ggf. entzündetes Gewebe mit entfernt.
- 3. Wundverschluss: Das Zahnfleisch wird wieder angelegt und mit wenigen Stichen vernäht.
- 4. Heilung & Knochenregeneration: Der Kieferknochen schließt den Hohlraum in der Regel innerhalb von ca. 6 Monaten fast vollständig.
Innovative Zahnmedizin.
Persönlich. Präzise.
Schonende Methoden
für mehr Sicherheit
- Lokalanästhesie für eine schmerzfreie Behandlung
- Minimalinvasive Techniken für schnelle Heilung
- Laser und moderne Instrumente zur Sterilisation und Gewebeschonung
- Angstpatienten-Betreuung: Behandlung auch in Dämmerschlaf, Hypnose, Lachgas oder Vollnarkose möglich
Nachsorge nach einer
Zystenentfernung
- Leichte Schwellungen oder Schluckbeschwerden sind möglich, klingen aber rasch ab.
- Schmerzmittel und Kühlung helfen in den ersten Tagen.
- Nach 7–10 Tagen erfolgt die Nachkontrolle und Fädenentfernung.
- In den Folgemonaten regeneriert sich der Knochen vollständig – der Kiefer bleibt stabil.
Persönliche Beratung in unserer Praxis in Dortmund
Eine Zyste ist zwar selten akut gefährlich, kann aber unbehandelt große Schäden anrichten. Mit unserer Erfahrung in der Oralchirurgie und modernen minimalinvasiven Methoden sorgen wir für eine sichere, sanfte und nachhaltige Behandlung – damit Ihre Zähne und Ihr Kiefer gesund bleiben.